Nach der hohen Niederlage gegen den Tabellenführer Frankfurt in der Vorwoche, wollten die E-Mädchen sich gegen die besser positionierten Münsterer Mädchen wieder steigern und ein besseres Spiel abliefern. Dies gelang eindrucksvoll. Von Beginn an waren die E-Mädchen vor allem im Angriff im Bilde und zeigten durch gute Abwehrarbeit was auch in der eigentlichen Angriffshälfte möglich ist. Der Ball wurde des Öfteren sauber aus der Hand der Gegnerinnen herausgeprellt und sofort wieder Richtung Tor getragen. Hier konnten einige einfache Tore frei erzielt werden. Vor allem Hannah Pietsch und Mathilda Koch konnten sich da auszeichnen. In der Abwehrhälfte gelang es dagegen erst einmal nicht die wendigen starken Münsterer Mädchen einzubremsen und leider sah sich Torfrau Nina Bircakovic oftmals allein gegen die Angreiferinnen, die ihre Chancen ebenfalls gut zu nutzen wussten. So entwickelte sich ein flottes dynamisches Spiel beider Teams. Zur Halbzeit lagen die Hausherrinnen knapp mit 8:6 in Führung (mit Multiplikator 32:18). In der 2. Hälfte waren die MainHandballerinnen wachsamer als in den Spielen zuvor, deckten etwas besser und verhinderten so erst einmal einfache Überlaufangriffe. Das Spiel wurde spannender als mit Theresa Libert und später noch Lia Eicke zwei weitere Torschützinnen für die HSG dazukamen. Nun schien ein Unentschieden oder ein Sieg greifbar. Beim Spielstand von 10:9 erhielten die Münsterer Mädchen einen Penalty, der von einer bislang nicht als Torschützin eingetragener Spielerin geworfen wurde. Beide Teams hatten zu diesem Zeitpunkt jeweils fünf verschiedene Werferinnen. In den letzten Spielminuten ging es dann hin und her. Die E-Mädchen der HSG spielten den eroberten Ball schneller nach vorne, dabei passierten leider öfters technische Fehler, die die Heimmannschaft zu nutzen wusste. Zudem konnte sich eine sechste Spielerin in die Torschützenliste eintragen, dies bescherte den Gastgeberinnen den Sieg. Ein Lob ging allerdings an die MainHandballmädchen, die bis zum Spielende aufopferungsvoll kämpften und sich gegenüber dem Vorspiel deutlich steigern konnten.
Es spielten: Nina Bircakovic (Tor), Charlotte Scherf, Emma Scherf, Mila Schleith, Mathilda Koch (3), Amilia Lamkhaddam (1), Luana Gentile, Maria D’Ambrosio, Hannah Pietsch (3), Lia Eicke (1), Theresa Libert (1), Marlen Plitt.
