w. E-Jgd. Eintracht Frankfurt 2 – HSG MainHandball  2:0 (248:3/31:3)

In der Niddahalle in Nied mussten die E-Mädchen am Sonntag gegen den Tabellenersten Eintracht Frankfurt 2 antreten. Schon im Hinspiel gab es eine deftige Niederlage und so sollte es mit Einsatz und Kampf  zumindest ein bißchen besser laufen als in der 1. Begegnung. Leider sagte Torfrau Nina Bircakovic kurzfristig krank ab und auch Vertreterin Lilly Snelling war nicht mit dabei. Allerdings gab es genug Meldungen für den Torwartposten, bei dem sich gleich vier Mädchen abwechselten. Eintracht Frankfurt startete furios und legte von Beginn den Grundstein zum späteren Kantersieg. Die HSG Mädchen waren trotz Warnung der Trainerinnen in der Abwehr zu zaghaft und oftmals zu spät, so dass vor allem die Haupttorschützin von den E-Mädchen nicht zu halten war. Frei zum Tor laufend hatten die Torhüterinnen, Emma Scherf begann, Theresa Libert löste sie ab, keine Chance die mit hohem Tempo auf sie zuspringenden Gastgeberinnen am Torwurf zu hindern. Auch das sonst sichere Vortragen zur Mittellinie ging etliche Male schief, die Gegnerinnen prellten den Ball heraus und bewegten sich sofort schnell zum Tor. Der Angriff zeigte sich zu unbeweglich, das Freilaufen gelang selten und wenn, dann war die Frankfurter Torfrau auf dem Posten. Lediglich Maria Suton konnte sie bezwingen, hatte aber auch Schwierigkeiten sich im 1 gegen 1 durchzusetzen. Hier wurde die ebenfalls fehlende Mathilda Koch auch schmerzlich vermisst. Bis zur Halbzeit mussten sich die MainHandballerinnen mit einem Tor begnügen. In der 2. Halbzeit im Spielsystem 6 gegen 6 tat sich der Angriff noch schwerer. Es war insgesamt zu eng und es wurde sich zu langsam bewegt um die Abwehr unter Druck setzen zu können. Es dauerte zu lange, bis der Ball gespielt wurde. Zwar kamen noch mehrere Mädchen in gute Wurfposition, konnten diese aber nicht nutzen. Ein Tor von Emma Scherf wurde wegen Kreis leider aberkannt. Gegen Spielende wirkten die HSG-Mädchen trotz genug Wechselmöglichkeiten müde und ließen ihre Gegnerinnen fast frei zum Tor laufen. Dieses Spiel muss schnell abgehakt werden, um sich im nächsten Spiel wieder besser zu präsentieren. Neben den bereits genannten Mädchen fehlten auch noch Hannah Pietsch, Amilia Lamkhadam und Yara Chenouf.

Es spielten: Emma Scherf (Tor/Feld), Charlotte Scherf (Tor/Feld), Theresa Libert (Tor/Feld), Carolina Kopp (Tor/Feld), Maria D’Ambrosio, Marija Suton (3), Lia Eicke, Luana Gentile, Sümeyye Koc, Mila Schleith.