Nach der zweiwöchigen Spielpause traten die E-Mädchen am Sonntagmorgen gegen die HSG Vordertaunus an, gegen die im Hinspiel aufgrund der höheren Torschützenanzahl gewonnen wurde. Dementsprechend motiviert gingen die Mädchen ins Spiel. Im Tor begann Lilly Snelling, damit Nina Bircakovic auch einmal in der Spielform 2 x 3 gegen 3 im Angriff mit auf Torejagd gehen konnte. Die Anfangsminuten bestimmten die Gäste aus dem Vordertaunus, die gleich mit drei schnellen Toren 3:1 in Führung lagen. Die Abwehr verstand es da nicht, die Haupttorschützin der Gastmannschaft effektiv zuzustellen. Hatte diese den Ball, spielte sie die technische Überlegenheit aus und kam insgesamt zehnmal relativ frei zum Wurf. Erst als die MainHandballerinnen sich da besser aushalfen, konnte zumindest hier und da einmal der Durchbruch verhindert werden. Im eigenen Angriff zeigte vor allem Marija Suton eine starke Leistung und setze sich ein ums andere Mal erfolgreich durch. Damit kamen die Mädchen wieder ins Spiel und glichen zum 3:3 aus. In einer Auszeit wechselte Nina Bircakovic zurück ins Tor und Lilly Snelling in den Angriff. Nun verlief die Partie ausgeglichen, die Abwehr kämpfte sich ins Spiel, in der Angriffhälfte klappte das Freilaufen besser und noch weitere drei Spielerinnen konnten Tore erzielen. Zur Halbzeit führte die Heimmannschaft knapp mit einem Tor, durch die höhere Anzahl Torschützen aber klar mit 28:6. Die 2. Halbzeit war dann deutlich Tor armer mit insgesamt fünf geworfenen Toren. Allerdings stand nun die Haupttorschützin der Vordertaunusmädchen im Tor und zeigte auch dort ihr Können. Zudem warf sie die Bälle nach vereitelten Torwürfen weit vor in den Angriff und überraschte gerade zu Beginn der Halbzeit die MainHandballerinnen. Doch mit zunehmender Spieldauer bekamen diese mit besserem und schnellem Zurücklaufen dieses Problem in den Griff. Vorne im Angriff dagegen wurde einmal mehr zu eng an der Deckung gespielt und so kaum Räume geschaffen, um durch einlaufen und 1 gegen 1 Aktionen in gute Wurfposition zu gelangen. Immerhin kam mit Theresa Libert noch eine Torschützin dazu und dies sicherte damit endgültig den viel umjubelten Sieg.
Es spielten: Lilly Snelling (Tor/Feld), Nina Bircakovic (Tor/Feld), Emma Scherf (1), Charlotte Scherf, Mila Schleith, Carolina Kopp, Mathilda Koch (3), Maria D’Ambrosio, Marija Suton (4), Theresa Libert (1), Marlen Plitt, Luana Gentile, Lia Eicke, Hannah Pietsch (1), Yara Chennouf.
