w. E-Jgd.  TG Rüdesheim  –  HSG MainHandball    2:0 (119:96/17:16)

Nicht ganz komplett reisten die E-Mädchen am vergangenen Sonntag nach Rüdesheim. Im Hinspiel gab es gegen die körperlich starken Rüdesheimerinnen eine klare Niederlage (6:19). Dies wollten die Mädchen auf jeden Fall besser machen. Im Tor begann Lilly Snelling, damit die „etatmäßige Torfrau“ Nina Bircakovic auch einmal in der Spielform 2 x 3 gegen 3 auf Torejagd gehen konnte. Allerdings hatten die Gastgeberinnen erst einmal die Nase vorn und nach einigen individuellen Abwehrfehlern stand es 4:1 für Rüdesheim. Die hatten ihre zwei Hauptwerferinnen in den Angriff gestellt, die den Platz nutzten und mehrere Male nahezu frei aufs Tor werfen konnten. Da gab es für Lilly Snelling nichts zu halten. Die drei Abwehrspielerinnen brachten den Ball zwar gut bis zur Mittellinie, konnten ihn dann aber nicht sicher ins Angriffsfeld bringen. Dies lag vor allem an dem nicht guten Anbieten der drei Angreiferinnen. Es dauerte einige Zeit ehe vor allem Marija Suton sich endlich von ihrer Gegenspielerin lösen konnte und erfolgreich mit Torwurf abschließen konnte. Plötzlich waren die MainHandballerinnen im Spiel. Nach einer 8:2 Führung der Rüdesheimerinnen holten die HSG-Mädchen Tor um Tor auf. Mathilda Koch wechselte in den Angriff, dafür ging Marija Suton in die Abwehrhälfte. Auch im Tor wurde gewechselt. Nina Bircakovic löste Lilly Snelling ab. Nun lief es auch im Angriff, die Bewegung zum Ball war besser und alle drei Angreiferinnen beteiligten sich am Tore werfen. Mit Lia Eicke und Theresa Libert konnten sich zudem zwei Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen, die sonst nicht immer dabei sind. Nach einem zwischenzeitlichen Unentschieden (11:11) nutzten die Gastgeberinnen die Unaufmerksamkeit in der Abwehr der HSG aus und zogen wieder in Führung. Zur Halbzeit lag Rüdesheim knapp vorne. Dennoch waren alle über den Spielverlauf überrascht. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer dann ein ganz anderes Spiel. Beim 6 gegen 6 lief es bei beiden Teams nicht mehr so gut. Zu eng vor der Deckung gab es nicht mehr so viele klare Torchancen, zudem wurden freie Spielerinnen oftmals zu spät angespielt oder gar übersehen. Die Rüdesheimer Mädchen spielten recht körperbetont, klammerten ihre Gegenspielerinnen. Leider wurden diese Fouls von der Schiedsrichterin nicht unterbunden. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer spannender, nach mehreren schönen Anspielen auf Emma Scherf gelang dieser nach mehreren Versuchen dann endlich der Torerfolg. Zum Spielende waren die Rüdesheimer Mädchen mit einer Torschützin und einem Tor mehr dann siegreich (17:16). Dennoch war die Revanche zum Vorrundenspiel mehr als gelungen und die HSG Mädchen können stolz auf ihre Leistung sein.

Es spielten: Lilly Snelling (Tor/Feld/3), Nina Bircakovic (Tor/Feld), Emma Scherf (1), Charlotte Scherf, Lia Eicke (2), Marija Suton (5), Theresa Libert (1), Mathilda Koch (4), Luana Gentile, Hannah Pietsch.